Teamfahrerin Uta siegt beim Berliner Grunewald-Marathon!

“Die Strecke ist entschärft, kürzer und nicht mehr so schwer wie letztes Jahr.”
So war die Ankündigung des MTB Vereins für die diesjährige Auflage des Grunewald Marathons und beschreibt auch schon die wesentlichen Eindrücke vom Rennen. Mit einem gefühlten Teilnehmerminusrekord – am Start waren etwa 20 bis 30 Fahrer, davon zwei Frauen – begannen wir die schnelle Sandkastenhatz. Gefahren wurde diesmal auf Hauptwegen und bekannten Singletrails. Schwierige Passagen durchs Unterholz wie im Vorjahr fehlten ganz.
Schon in der Woche zuvor war der Grüne-Baumpfeile-Sprüher wieder unterwegs gewesen und gab uns Gelegenheit, die Strecke zu testen und auswendig zu lernen. Leider schützte auch dies nicht vorm inzwischen obligatorischen Verfahren. Diesmal traf es auch mich. Gleich nach dem Start hatte ich mich ans Hinterrad einiger Herren geklemmt. Fokussiert, nicht abreißen zu lassen, ignorierte ich einige grüne Pfeile, die in eine andere Richtung zeigten als die Hinterräder vor mir. Das spielte sich aber mehr in meinem Unterbewusstsein ab, bis auch das mir eindeutig signalisierte falsch zu sein. Als offenbar einzig Ortskundige übernahm ich die Navigation zurück auf die Strecke und führte, gefolgt von mindestens drei Herren, den D-Zug durch den Grunewald über fast 2 Runden an. Als Dame durfte ich nach 2 Runden (und 1:44h) das Gas raus nehmen, denn da war der Marathon für mich schon zu Ende. Die dritte Runde nahm ich als lockere Trainingsrunde noch mit. Im Ziel stellte sich raus, dass die Zweitplatzierte ihre zwei Runden etwa eine Stunde nach mir abgeschlossen hatte.
Am Ende gab’s von den Herren auch noch ein etwas Windschatten, dankendes Schulterklopfen für die Navigation durch den Grunewald und eine Medaille. Im nächsten Jahr darf die Strecke gern wieder anspruchsvoller ausfallen!


Das ist wirklich ein Foto während des Rennens – auch wenn weder Startnummer noch Konkurrenz zu sehen ist

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