Platz 3 für Kathrin Gräber in Scuol beim 9. Nationalpark-Bike-Marathon!

Kathrin berichtet:

Am Freitag machte ich mich auf den Weg in die Schweiz zum Rennen nach Scuol ins Unterengadin. Und was mich auf den Weg dorthin begleitete war der nicht aufhörende Regen. Der Start erfolgte dann für die insgesamt ca. 140km mit 4010 Höhenmetern, bei denen der schweizerische Nationalpark umrundet wird, am Samstag um 7:15Uhr in Scuol bei schlechtem Wetter, Regen, viel Wind und Temperaturen, die so gar nicht an Sommer erinnerten. Jedoch war zur gleichen Zeit im Oberengadin bereits gutes Wetter angesagt, so dass der Weg dorthin nur eine Wetterbesserung bringen konnte. Der erste lange Anstieg auf den 2251 m ü. NN liegenden Pass Costainas war trotz Regen gut zu fahren. Irritiert sah ich die immer wieder entgegen kommenden Fahrer, die die Gelegenheit nutzten noch rechtzeitig aus dem Rennen auszusteigen. Die Abfahrt hinunter nach Fuldera war hingegen rutschig und vor allem kalt. Halb erfrohren unten in Fuldera angekommen, folgten zwei weitere Pässe die ebenfalls auf Schotter gut zu fahren waren, zwischendurch schöne Singletrails, endlich Wetterbesserung und alpine Landschaft der Spitzenklasse. Nachdem auch diese zwei Pässe bewältigt waren und etwa die Hälfte des Rennens absolviert war, begann der Aufstieg auf den Pass Chaschauna mit 2694 m ü. NN der höchste Punkt dieses Rennens. Auf dem vom Veranstalter erstellten Höhenprofil waren die letzen 2-3 km zum Gipfel als Schiebpassage ausgewiesen. Nachdem ich die ausgewiesene Schiebepassage zum Gipfel fast vollständig fuhr war bergab daran nicht mehr zu denken. Ein extrem ausgefahrener Singletrial auf dem man zu Fuss bergab genauso schnell vorankam. Auf dem Weg hinunter nach S-chanf konnte ich das Bike dann gut rollen lassen. Die letzten 50 Kilometerb waren auch für mich nur noch Quälerei und vor allem ärgerlich, denn immer wieder bildeten sich auf den kurzen Flachpassagen Gruppen, bei denen ich irgendwie immer die Führungsarbeit leisten musste. Die Abfahrten waren zur Erholung zu kurz, die Anstiege weiterhin relativ steil und die angegebene Strecke mit 138km etwa 6km länger. In der Lizenzwertung der Damen reichte es aber am Ende nach insgesamt 8:52:44Stunden zum 3. Platz.

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